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Bankgesellschaft Berlin Sanierung


30.11.2001
Ad hoc

Die Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322) weist zum 30. 9. 2001 vor allem wegen Belastungen im Immobiliendienstleistungsgeschäft und notwendiger Wertberichtigungen auf eigene Aktien mit -369 Mio. Euro ein negatives Ergebnis nach Steuern aus. Der Aufsichtsrat der Bank hat in seiner heutigen Sitzung weitreichenden Ergänzungen des Restrukturierungskonzeptes für den Bankkonzern einstimmig zugestimmt und den Vorstand mit der Umsetzung beauftragt. Das weiterentwickelte Restrukturierungskonzept bildet die Grundlage für die erfolgreiche Sanierung der Bank. Wesentlicher Bestandteil des Restrukturierungskonzeptes ist die vollständige Freistellung der Bank von den Risiken des Immobiliendienstleistungsgeschäftes (IBG/IBAG) durch mit dem Land Berlin zu treffende EU-konforme Vereinbarungen. Der Bereich IBG/IBAG war wesentlich verantwortlich für den Jahresfehlbetrag im Vorjahr. Weitere Kernpunkte des Konzepts sind die konsequente Anpassung der Geschäftstätigkeit und der Kapazitäten des Bankbetriebs. Dazu gehören die Konzentration auf zwei Marken im Retailgeschäft, die Überprüfung der Filialstandorte sowie die Fokussierung auf einige ertragsstarke Produktsegmente im Wholesale- und Immobiliengeschäft. Diese Anpassungen führen in der Folge zu einer erheblichen Verkleinerung der Service- und Stabsbereiche. Insgesamt wurde ein Personalabbau um 4.000 Mitarbeiter beschlossen. Das weiterentwickelte Restrukturierungskonzept sieht unter der Voraussetzung der vollständigen Freistellung der Bank von den Risiken des Immobiliendienstleistungsgeschäfts ein ausgeglichenes Konzernergebnis im laufenden Geschäftsjahr vor. Der Aufsichtsrat beauftragte den Vorstand, bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 17.12.2001 mit den Beteiligten, insbesondere dem Land und den Arbeitnehmervertretern, verbindliche EU-konforme Absprachen herbeizuführen.


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